Für angehende Yoga- & Pilates-Lehrer

Du willst Yoga unterrichten. Wir zeigen dir den Weg dorthin.

Gerade Ausbildung fertig? Zwischen dir und deiner ersten bezahlten Stunde stehen fünf Fragen. Hier bekommst du die Antworten – und das Werkzeug für den Rest.

Keine Kreditkarte · 0 € Setup · jederzeit mit einem Klick kündbar

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Ausbildung fertig – und jetzt kommt niemand?

Zwischen dem letzten Ausbildungstag und der ersten Stunde vor Fremden liegt ein Loch, das keine Ausbildung schließt. Nicht weil du nicht bereit wärst — sondern weil dir niemand gesagt hat, wie du Gewerbe, Versicherung, Kundenakquise und Zahlungen sortierst, ohne dabei die Freude am Unterrichten zu verlieren.

Genau dafür ist diese Seite da. Fünf Fragen, fünf klare Antworten, ein Werkzeug, das die Verwaltung übernimmt, während du dich aufs Unterrichten konzentrierst.

Die fünf Fragen, die jeder angehende Yogalehrer googelt

Kurze, ehrliche Antworten. Für die Tiefe verlinken wir zu den ausführlichen Guides im Blog.

Frage 1

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

In den meisten Fällen: nein. Yoga- und Pilates-Unterricht gilt in Deutschland als freiberufliche Tätigkeit nach § 18 EStG (unterrichtende Tätigkeit) — du meldest dich beim Finanzamt, bekommst eine Steuernummer und kannst starten. Ein Gewerbeschein wird erst nötig, wenn du Matten, Bekleidung oder Merchandise verkaufst oder wenn du ein Studio mit fest angestelltem Personal führst.

Praktisch heißt das für den Start: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung online ausfüllen (via ELSTER, kostenlos), Kleinunternehmer­ regelung nach § 19 UStG prüfen (unter 22.000 € Jahresumsatz keine Umsatzsteuer), Berufshaftpflicht-Versicherung abschließen — fertig. Für die Steuererklärung brauchst du eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung, keine Bilanz.

Cursio-Notiz: Deine Buchungen laufen automatisch in eine exportierbare Umsatzübersicht — egal ob freiberuflich oder gewerblich.

Ausführlich: Freiberuflich oder Gewerbe für Yogalehrer · Steuern für Yogalehrer

Frage 2

Wo unterrichte ich meine ersten Stunden?

Drei realistische Wege, ohne ein eigenes Studio anzumieten:

1. Draußen & mobil

Stadtpark, Firmen-Yoga, Personal Training beim Kunden zu Hause. Kosten: 0 €, ggf. Sondernutzungserlaubnis (kostenfrei).

2. Online per Stream

Zoom oder ein anderer Stream-Anbieter, unter 10 €/Monat. Teilnehmer aus ganz Deutschland, keine Anfahrt für beide Seiten.

3. Raum stundenweise mieten

Yoga-Studios vermieten oft Räume für 15–30 €/Stunde an freiberufliche Lehrer. Kein Fixkosten-Risiko.

Cursio-Notiz: Egal ob draußen, online oder stundenweise gemietet — Cursio nimmt Buchungen für alle drei Modelle entgegen, Teilnehmer sehen Ort und Zeit automatisch.

Ausführlich: Yoga unterrichten ohne eigenes Studio · Yoga-Raum mieten Schritt für Schritt

Frage 3

Wie finde ich meine ersten Kunden?

Vier Kanäle, die realistisch ohne Werbebudget funktionieren — und in welcher Reihenfolge sie den größten Hebel haben:

  • 1Instagram + Reels: Fünf gute Reels pro Monat schlagen 500 € Facebook-Ads-Budget. Zeig deinen Unterrichts­stil, nicht dein Gesicht.
  • 2Freundeskreis & Empfehlungen: Die ersten fünf Teilnehmer sind fast immer Bekannte. Ein „Bring a friend"-Rabatt bringt schnell die nächsten fünf.
  • 3Kostenlose Schnupperstunde: Eine öffentliche Community-Session monatlich. Von zehn Teilnehmern bleiben zwei bis drei als Stammkunden.
  • 4Lokale Facebook-Gruppen: „Yoga in [deine Stadt]"-Gruppen sind aktiv und suchend. Ein einziger nicht-werblicher Post pro Monat reicht.

Cursio-Notiz: Dein Cursio-Profil funktioniert als Link in Bio — ein Klick, direkt zum Buchen. Kein Umweg über eine eigene Website nötig.

Ausführlich: Instagram für Yogalehrer · Erste Yoga-Schüler gewinnen

Frage 4

Was kann ich pro Stunde verlangen?

Realistische Preise für den Einstieg in Deutschland (Kleinstädte tendenziell am unteren Rand, Berlin/München/Hamburg am oberen):

FormatEinzelpreisAls Karte
Gruppenkurs (60 Min)15–25 €10er ab 130 €
Personal Training60–90 €5er ab 275 €
Online-Live-Kurs10–18 €10er ab 90 €
Workshop (2–3 Std.)35–65 €

Faustformel für die Kalkulation: Bruttostundenlohn ÷ 0,5. Denn nur etwa die Hälfte deiner Arbeitszeit ist bezahlte Kurszeit — die andere Hälfte geht in Vorbereitung, Anfahrt, Akquise und Buchhaltung. Wer 30 €/Stunde netto verdienen will, muss also 60 € pro Kursstunde nehmen.

Cursio-Notiz: Cursio zeigt dir in Echtzeit, was du wirklich verdienst — nach Provision, vor Steuern.

Ausführlich: Yogastunden-Preis kalkulieren · Yogalehrer-Gehalt und Stundenlohn

Frage 5

Wie sammle ich Buchungen und Geld ein?

Vier Optionen, sachlich gegenübergestellt — jede mit ihrem eigenen Sweet Spot:

LösungKostenGeeignet ab
Excel + WhatsApp0 €unter 10 Buchungen/Monat
Eigene Website mit Buchungs-Plugin300–500 € Setup + 20–40 €/Mt.wenn du Web-Kenntnisse hast
Studio-Software (Eversports, Mindbody, Fitogram)40–150 €/Mt. + Setupetabliertes Studio mit Team
Cursio Starter0 € · 10 % pro Buchungab der ersten Kursstunde

Der Unterschied zwischen Cursio und den etablierten Studio-Systemen: Eversports oder Mindbody sind für Studios mit Team, festen Kursplänen und mehreren tausend Euro Monatsumsatz gebaut. Für den Solo-Start sind sie überdimensioniert und teuer. Cursio ist gebaut für die ersten hundert Buchungen — bei 0 € Fixkosten kostet ein Monat ohne Kurse dich null Euro.

Mehr: Buchungssystem ohne Fixkosten · Preise im Detail · Buchungssystem-Vergleich für Yogalehrer

Deine erste Kursseite in 10 Minuten

Profil einrichten, ersten Kurs anlegen, Buchungslink teilen. Kostenlos und ohne Vertragsbindung.

0 € Starter · Keine Kreditkarte · DSGVO-konform · Made in Germany

Cursio ist gebaut für den Start – nicht gegen dich

Drei Prinzipien, die den Unterschied zu klassischer Studio-Software machen.

Kein Vertrag, kein Risiko

Starter-Plan kostet 0 €. Keine Setup-Gebühr, keine Kreditkarte. Wenn dein erster Monat null Buchungen hat, kostet Cursio dich null Euro. Erst wenn ein Kunde bucht, gehen 10 % Provision an die Plattform. Kündigen: jederzeit mit einem Klick.

In 10 Minuten live

Profil-Bild hochladen, Kursbeschreibung schreiben, ersten Termin anlegen, Stripe-Konto verknüpfen (kostenlos, 5 Min). Fertig. Dein Buchungslink ist geteilt-fertig für Instagram, WhatsApp und Freundeskreis.

Wächst mit dir mit

Vom ersten Solo-Kurs bis zum eigenen Studio: alles im selben System. Pro-Plan (59 €/Monat, 3,5 %) für etablierte Lehrer, Business (199 €/Monat, 0 %) für Studios mit Team. Kein Migrations-Chaos, wenn du wächst.

Häufige Fragen

Was kostet Cursio wirklich?+

Im Starter-Plan: 0 € Monatsgebühr, 10 % Provision pro erfolgreicher Buchung. Keine Setup-Gebühr, keine Kreditkarte, keine Mindestlaufzeit. Wenn ein Monat leer ist, kostet Cursio dich nichts. Pro-Plan (59 €/Monat, 3,5 % Provision) lohnt sich ab etwa 850 € Monatsumsatz — davor ist Starter günstiger. Alle Details unter /preise.

Muss ich Steuern zahlen ab der ersten Buchung?+

Ja, jede Einnahme ist steuerpflichtig. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG bist du zwar von der Umsatzsteuer befreit (unter 22.000 € Jahresumsatz), aber Einkommensteuer fällt trotzdem an. Cursio erstellt dir eine exportierbare Umsatzübersicht als Basis für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Brauche ich eine Berufshaftpflicht-Versicherung?+

Ja, in der Praxis unverzichtbar. Kosten: 80–150 €/Jahr, oft günstiger über den Berufsverband (BDY, BYV, DGM). Ohne Versicherung haftest du mit deinem Privatvermögen bei Verletzungen. Für Outdoor-Kurse verlangen einige Versicherer einen kleinen Aufschlag.

Kann ich mit Cursio Online-Kurse anbieten?+

Ja. Bei einem Online-Kurs hinterlegst du einen externen Stream-Link (Zoom, Google Meet, Twitch). Teilnehmer sehen den Link nach der Buchung im Buchungs-E-Mail und im Cursio-Kundenkonto. Du brauchst kein separates Buchungssystem für online — Präsenz und Online laufen im selben Cursio-Profil.

Was passiert, wenn ich später ein eigenes Studio eröffne?+

Du wechselst innerhalb von Cursio in den Pro- oder Business-Plan — deine Kursseiten, Kunden, Bewertungen und Umsatzdaten bleiben alle erhalten. Kein Export-Import, keine Migration, kein Datenverlust. Multi-Standort und Team-Mitglieder sind ab Pro (5 Team-Mitglieder) und Business (unbegrenzt) enthalten.

Ist Cursio DSGVO-konform?+

Ja. Hosting in Deutschland (Vercel Frankfurt für die Plattform, Supabase Frankfurt für die Datenbank), AVV für Anbieter verfügbar, klare Datenschutzerklärung. Zahlungsdaten werden über Stripe verarbeitet — dein Kundenverzeichnis bleibt in Cursio.

Kann ich die Krankenkassen-Zertifizierung nutzen?+

Ja. Cursio unterstützt Kurse mit § 20 SGB V-Zertifizierung (Präventionskurse). Deine Teilnehmer bekommen nach dem letzten Termin automatisch eine Teilnahmebescheinigung, die sie bei ihrer Krankenkasse einreichen können. Voraussetzung: dein Kurs ist bei der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert.

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