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Event-Format für Yoga und PilatesPop-up im fremden Raum

Galerie, Laden, Dachboden. Du brauchst kein Studio, nur einen Abend.

Pop-up im fremden Raum anlegen

So sieht es auf Cursio aus

Pop-up im fremden Raum
Ohne eigenen RaumGünstig
DDein Studio

Pop-up im fremden Raum

Di, 07. Okt · 19:00

Galerie Weststraße, Köln

noch52von 15 Plätzen frei

26,00 €

Ein Kurs an einem Ort, an dem sonst kein Kurs stattfindet — Concept Store, Galerie, leerstehende Ladenfläche. Für den Raum ist es Belebung, für dich ein Ort ohne Miete und ein Publikum, das dich sonst nie gefunden hätte.

Für wen sich das eignet

Ausdrücklich für alle ohne eigenen Raum. Das ist der günstigste Weg, überhaupt anzufangen.

Was du brauchst

  • Einen Ort und jemanden dort, der Lust hat — meist reicht ein Gespräch
  • Klärung von Versicherung und Boden: Ist Sport dort erlaubt, ist der Boden geeignet
  • Matten, wenn der Ort keine hat
  • Eine Absprache, wer bewirbt — der Laden hat oft mehr lokale Reichweite als du

So läuft das ab

Ein realistischer Ablauf mit den Stellen, an denen es typischerweise hakt. Nicht das Programm, sondern was du in dem Moment tatsächlich machst.

  1. 4 Wochen vorherOrt ansprechen

    Persönlich hingehen, nicht mailen. Concept Stores, Galerien, leere Ladenflächen, Dachböden. Meist reicht ein Gespräch mit dem, der gerade da ist.

  2. Beim ersten BesuchAuf den Boden legen

    Wortwörtlich. Fliesen, Beton und lackiertes Parkett sind für Pilates hart bis gefährlich. Zwei Minuten auf dem Rücken sagen mehr als jede Beschreibung.

  3. 3 Wochen vorherVersicherung klären

    Ist Sport dort erlaubt, greift deine Betriebshaftpflicht auch an fremden Orten? Eine kurze Mail an deine Versicherung, und die Frage ist erledigt.

  4. 2 Wochen vorherAbsprache wer bewirbt

    Der Laden hat meist mehr lokale Reichweite als du. Das ist seine Gegenleistung dafür, dass du seinen Raum belebst — halte es fest.

  5. 90 Minuten vorherAufbauen

    Fremde Räume brauchen länger, als du denkst. Wo ist Strom, wo Licht, wo kann man Sachen ablegen, wo ist die Toilette?

  6. 30 Minuten vorherProbeliegen an jedem Platz

    In fremden Räumen gibt es immer einen Platz mit Zugluft, Blendung oder Blick auf die Toilettentür. Den findest du nur, wenn du dich hinlegst.

  7. Beim KursDen Ort erwähnen

    Sag, wo ihr seid und wem der Raum gehört. Die Leute erzählen es weiter, und der Laden bekommt, wofür er den Raum gestellt hat.

  8. DanachAufräumen, als wärst du nie da gewesen

    Der Unterschied zwischen einmal und regelmäßig. Ein Raum, der hinterher besser aussieht als vorher, steht dir wieder offen.

Worauf es ankommt

Die Bodenfrage. Fliesen, Beton und Parkett mit Lack sind für Pilates hart bis gefährlich. Geh vorher hin und leg dich einmal selbst auf den Boden.

Was es kostet

Spannen, keine Festpreise — je nach Stadt und Anspruch. Einmalige Anschaffungen sind gekennzeichnet: Die zahlst du beim ersten Mal und danach nie wieder.

Raum0–100 €

oft kostenlos, wenn der Ort von der Belebung profitiert

Leihmatten0–80 €

wenn der Ort keine hat und du nicht alle bitten willst

Licht0–60 €

Ladenbeleuchtung ist selten für Bodenarbeit gemacht

Musikbox0–50 €

einmalig; fremde Räume haben selten eine brauchbare Anlage

Zusammen0290inklusive der einmaligen Anschaffungen

Ein Rechenbeispiel

15Plätze×26=390

ohne Miete, wenn der Raum von der Belebung profitiert.

Im Starter-Plan behält Cursio 10 % vom Umsatz, also 39 — keine Grundgebühr, kein Abo. Wer regelmäßig Events macht, fährt mit dem Pro-Plan günstiger.

Beispielzahlen zur Orientierung, keine Zusage. Was du verlangen kannst, hängt von Stadt, Format und deiner Gruppe ab.

So bekommst du es voll

Der Teil, an dem die meisten Events scheitern — nicht am Konzept, sondern an leeren Plätzen.

1

Der Ort ist die Nachricht

„Pilates in der Galerie" wird geteilt, „Pilates-Kurs" nicht. Nenn den Ort im Titel und zeig ihn auf dem Bild.

2

Das Publikum des Ladens ist neu für dich

Genau darum geht es. Leute, die wegen des Ortes kommen und dich vorher nicht kannten, sind der eigentliche Ertrag.

3

Klein anfangen

Zwölf Plätze in einem interessanten Raum sind besser als dreissig in einem langweiligen. Ausverkauft ist ein Argument für den nächsten Ort.

4

Eine Reihe an wechselnden Orten

Jeder Termin an einem anderen Ort. Das macht aus einem Kurs eine Serie, der Leute folgen — und jeder Ort bringt sein eigenes Publikum mit.

So setzt du es auf Cursio auf

  1. 1Workshop anlegen, Ort auf die Adresse des Raums setzen — der Ort steht dann auf der Kursseite
  2. 2Platzzahl vorsichtig ansetzen: In fremden Räumen passt meist weniger rein als gedacht
  3. 3Link an den Raum geben, damit er ihn selbst teilen kann — das ist seine Gegenleistung

Leg es an, solange die Idee frisch ist

Anlegen kostet nichts und dauert zehn Minuten. Buchung, Bezahlung, Bestätigung und Erinnerung laufen danach von allein — du brauchst weder Studio noch Website.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Vertrag mit dem Raum?+

Bei einem einzelnen Termin reicht meist eine Mail, die Datum, Uhrzeit, Personenzahl und die Aufteilung festhält. Wichtig ist weniger die Form als dass beide Seiten dasselbe gelesen haben.

Wie ist das mit der Versicherung?+

Eine Betriebshaftpflicht für Trainer deckt in der Regel auch Veranstaltungen an fremden Orten, aber das steht nicht in jedem Vertrag. Eine kurze Anfrage bei deiner Versicherung klärt es und kostet nichts.

Welcher Boden geht, welcher nicht?+

Holz und Linoleum sind gut, Teppich geht mit Matte. Fliesen und Beton sind hart und kalt, Estrich staubt. Lackiertes Parkett wird rutschig, sobald jemand schwitzt. Im Zweifel selbst hinlegen.

Was, wenn im Laden Kunden sind?+

Vorher klären, ob während des Kurses geschlossen ist. Ein Kurs mit Publikum ist für die meisten Teilnehmer unangenehm — und dann kommen sie nicht wieder.

Lohnt sich das ohne eigenes Studio überhaupt?+

Es ist der günstigste Weg anzufangen. Keine Miete, kein Vertrag, kein Risiko außer deiner Zeit. Viele Trainer bauen sich so eine Gruppe auf, bevor sie überhaupt über eigene Räume nachdenken.

Wie spreche ich einen Laden konkret an?+

Geh zu einer ruhigen Zeit hin und frag nach dem Inhaber. Bring einen konkreten Vorschlag mit: Datum, Uhrzeit, wie viele Leute, wie lange, wann du wieder raus bist. Und sag, was er davon hat — fünfzehn Leute, die seinen Laden von innen sehen und danach etwas trinken.

Was mache ich mit Garderobe und Wertsachen?+

In fremden Räumen gibt es selten Schließfächer. Sag in der Bestätigung, dass Taschen im Raum bleiben und nichts abgeschlossen werden kann. Das klingt kleinlich, verhindert aber genau den Ärger, der ein Pop-up zum letzten macht.

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