Event-Format für Yoga und PilatesMarken-Kooperation
Eine Sportmarke zahlt den Abend, du bringst die Leute.
Marken-Kooperation anlegenSo sieht es auf Cursio aus

Marken-Kooperation
Mi, 22. Okt · 18:30
Showroom Mitte, Berlin
noch14514von 40 Plätzen frei
Sportbekleidung, Getränke, Nahrungsergänzung: Marken suchen Zugang zu genau deiner Gruppe und haben Budget dafür. Du stellst Raum, Unterricht und Teilnehmer, die Marke stellt Produkte, oft Goodie-Bags und manchmal ein Honorar.
Für wen sich das eignet
Sobald du eine Gruppe hast, die verlässlich kommt. Die Zahl ist wichtiger als die Größe — vierzig Leute, die wirklich erscheinen, sind für eine Marke mehr wert als tausend Follower.
Was du brauchst
- Zahlen, die du zeigen kannst: Teilnehmer pro Monat, Auslastung, Wiederkehrerquote
- Einen Ansprechpartner — bei kleineren Marken oft direkt der Gründer
- Eine klare Gegenleistung: Was bekommt die Marke, was bekommst du
- Fotos vom Abend, sonst gibt es kein zweites Mal
So läuft das ab
Ein realistischer Ablauf mit den Stellen, an denen es typischerweise hakt. Nicht das Programm, sondern was du in dem Moment tatsächlich machst.
- 8 Wochen vorherZahlen zusammenstellen
Teilnehmer pro Monat, Auslastung, Wiederkehrerquote, Altersverteilung. Das sind die vier Zahlen, nach denen gefragt wird — sie stehen alle in deinem Cursio-Dashboard.
- 7 Wochen vorherAnfrage schreiben
Konkret und kurz: Datum, Ort, Teilnehmerzahl, wer kommt, was du brauchst, was die Marke bekommt. Eine Anfrage ohne Zahl und ohne Datum wird nicht beantwortet.
- 5 Wochen vorherGegenleistung festhalten
Wer stellt Produkte, wer zahlt Raum, wer bewirbt, wie viele Fotos bekommt die Marke, wann. Zwei Absätze in einer Mail reichen — aber sie müssen existieren.
- 3 Wochen vorherAnmeldung öffnen
Kostenlos, aber verbindlich. Die Marke plant mit einer Zahl, nicht mit einer Schätzung.
- 1 Woche vorherTeilnehmerzahl durchgeben
Sie brauchen die Menge für Goodie-Bags. Nachträglich zwanzig Beutel zu besorgen ist unmöglich.
- Am TagFotografieren lassen
Jemand, der nur fotografiert und nicht mitmacht. Ohne Bilder gibt es kein zweites Mal — das ist die Währung, in der die Marke bezahlt wird.
- Beim EventDie Marke zwei Minuten sprechen lassen
Nicht mehr. Ein zehnminütiger Vortrag kippt die Stimmung und schadet beiden Seiten.
- 2 Tage danachNachbereitung schicken
Teilnehmerzahl, Fotos, was gut lief. Das ist der Moment, in dem der nächste Termin entsteht — nicht Wochen später.
Worauf es ankommt
Die Anfrage. Wer schreibt „hättet ihr Lust auf eine Kooperation", bekommt keine Antwort. Wer schreibt „ich habe 34 feste Teilnehmer, davon 28 zwischen 25 und 35, und plane für den 12. Oktober einen Abend für 40 Leute" — der bekommt eine.
Was es kostet
Spannen, keine Festpreise — je nach Stadt und Anspruch. Einmalige Anschaffungen sind gekennzeichnet: Die zahlst du beim ersten Mal und danach nie wieder.
übernimmt bei ernsthaften Kooperationen oft die Marke
meist von der Marke bezahlt, weil sie die Bilder will
stellt die Marke
verhandelbar — bei fester Gruppe und Reichweite durchaus üblich
Ein Rechenbeispiel
für Teilnehmer kostenlos, die Marke trägt den Abend.
Im Starter-Plan behält Cursio 10 % vom Umsatz, also 0 € — keine Grundgebühr, kein Abo. Wer regelmäßig Events macht, fährt mit dem Pro-Plan günstiger.
Beispielzahlen zur Orientierung, keine Zusage. Was du verlangen kannst, hängt von Stadt, Format und deiner Gruppe ab.
So bekommst du es voll
Der Teil, an dem die meisten Events scheitern — nicht am Konzept, sondern an leeren Plätzen.
Kostenlos heisst nicht unverbindlich
Vergib die Plätze über eine echte Anmeldung mit 0 € Preis. Bei formloser Zusage erscheint erfahrungsgemäß nur die Hälfte — und die Marke zählt die Köpfe.
Kleine Marken zuerst
Bei einer jungen Getränke- oder Activewear-Marke erreichst du den Gründer direkt. Bei einem Konzern landest du in einer Agentur, die mit vierzig Teilnehmern nicht rechnet.
Die Warteliste ist dein Argument
Ein ausgebuchtes kostenloses Event mit Warteliste ist der beste Beleg für das nächste Gespräch. Screenshot machen.
Nicht nur Sportmarken fragen
Getränke, Naturkosmetik, Physiotherapie, Optiker, Krankenkassen. Alle suchen Zugang zu gesundheitsbewussten Leuten zwischen 25 und 40.
So setzt du es auf Cursio auf
- 1Deine Zahlen stehen im Dashboard — Teilnehmer, Auslastung, Wiederkehrer. Die kannst du direkt zeigen
- 2Workshop mit Preis 0 € anlegen: Anmeldung bleibt verbindlich, es fließt nur kein Geld
- 3Platzzahl hart begrenzen — die Marke rechnet mit einer Zahl, nicht mit einer Schätzung
- 4Nach dem Abend die Teilnehmerzahl nachreichen, das ist die Grundlage fürs nächste Mal
Was du dafür brauchst, steht schon bereit
Leg es an, solange die Idee frisch ist
Anlegen kostet nichts und dauert zehn Minuten. Buchung, Bezahlung, Bestätigung und Erinnerung laufen danach von allein — du brauchst weder Studio noch Website.
Häufige Fragen
Wie viele Teilnehmer brauche ich, damit eine Marke anbeisst?+
Weniger als du denkst, wenn die Zahl belastbar ist. Dreissig bis vierzig Leute, die wirklich erscheinen, sind für eine junge Marke interessant. Entscheidend ist, dass du die Zahl belegen kannst — eine Followerzahl ist kein Beleg.
Was, wenn ich noch keine Reichweite habe?+
Dann ist dieses Format noch nicht dran. Bau erst eine Gruppe über die anderen Formate auf. Eine Kooperation ohne Publikum wird abgesagt oder verbrennt den Kontakt für später.
Darf ich für so ein Event Geld verlangen?+
Von der Marke ja, von den Teilnehmern besser nicht. Wer Produkte geschenkt bekommt und trotzdem zahlt, fühlt sich verkauft — und genau dieses Gefühl schadet beiden Seiten.
Wie schreibe ich die erste Nachricht?+
Drei Sätze: Wer du bist mit einer Zahl, was du planst mit Datum und Ort, was du dir vorstellst. Keine Präsentation, kein Anhang. Auf eine Mail mit einer konkreten Zahl und einem konkreten Datum bekommst du eine Antwort.
Was ist steuerlich zu beachten?+
Ein Honorar der Marke ist eine Betriebseinnahme, gestellte Sachleistungen können ebenfalls zu versteuern sein. Sprich das einmal mit deinem Steuerberater durch, bevor die erste Kooperation läuft.
Wie oft kann ich dasselbe mit derselben Marke machen?+
Zwei- bis dreimal im Jahr funktioniert, häufiger nutzt sich ab — für die Marke und für dein Publikum. Besser ist, mit zwei oder drei Marken parallel zu arbeiten und die Termine zu verteilen, dann bleibt jeder einzelne ein Ereignis.
Was, wenn die Marke kurzfristig abspringt?+
Halte den Termin trotzdem, aber als normales Event mit Preis. Deshalb kündigst du erst an, wenn die Zusage schriftlich vorliegt — und deshalb steht in der Absprache, bis wann beide Seiten absagen können.